Der afk ist ein Meisterbetrieb

Tom Sajdak: Technischer Leiter des afks und Meister

Tom Sajdak, der technische Leiter des afks, hat nach zweijähriger Fortbildung erfolgreich die Prüfung zum „Meister Medienproduktion Bild und Ton“ abgelegt. Damit ist er einer der ersten in ganz Bayern.

Zu allererst herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Meisterprüfung! Was war denn das Schwierigste?

Auf der einen Seite war es tatsächlich schwierig das ganze Kursprogramm über zwei Jahre lang nur online zu verfolgen. Im Vergleich zu einem „normalen Kurs“ braucht man eine ganz andere Disziplin, wenn man zuhause am Computer sitzt. Auf der anderen Seite lag meine letzte schriftliche Prüfung schon Jahre zurück. Und dann nochmal eine handschriftliche Prüfung über fünf Stunden abzulegen war auch nicht so einfach.

Was war das Wichtigste, was du in den letzten beiden Jahren gelernt hast. 

In dem Kurs waren einige neue technische Aspekte dabei, die vorhin nicht gekannt habe. Auch die verschiedenen Betrachtungsweisen auf die Bereiche Video- und Audiotechnik waren sehr interessant und wichtig. Zum Beispiel Projekte nicht kleinteilig zu betrachten, sondern in einem größeren Rahmen. Also sich nicht zu fragen, wie ich heute einen Beitrag drehe, sondern wie ich hunderte Beiträge in einem Jahr drehen kann oder wie ich eine Organisation aufbauen kann, die hunderte Beiträge drehen kann.

Das Ziel nach zwei Jahren Fortbildung ist endlich da: Das Zeugnis

Wie profitiert der afk von deinem Meistertitel?

Der Meister ist ja immer ein Titel gewesen, der jemanden befähigt einen eigenen Betrieb zu leiten und Nachwuchs auszubilden. Bei dieser berufsbegleitenden Fortbildung spielt die Ausbildung von jungen Menschen eine wesentliche Rolle. Darüber hinaus werden Prozesse und Technik nochmal von einer anderen Ebene aus betrachtet und analysiert, wozu man im beruflichen Alltag einfach nicht kommt. Rechtliche Grundlagen sind auch sehr wichtig oder das ganze Feld der Human Resources. Das sind alles Dinge, die dem afk helfen können.

Was wirst du davon in nächster Zeit im afk umsetzen oder was wird bereits umgesetzt?

Es geht natürlich nicht, dass man direkt nach so einer Fortbildung den ganzen Betrieb von heute auf morgen umbaut und umstrukturiert. Es heißt ja immer „Die Dosis macht die Medizin“ und genauso muss ich schauen, dass ich das richtig dosiere, das Wissen an den richtigen Stellen einsetze und die anderen Mitarbeiter mit Umstrukturierungen und anderen Abläufen nicht überrolle.  Sehr wichtig ist mir zum Beispiel das Thema Arbeitssicherheit oder die Umfeldanalyse des afks. Generell versuche ich den bevorstehenden Umstrukturierungsprozess im afk mit meinem Wissen so gut wie möglich zu unterstützen und so eine moderne und sehr gute Medienausbildung zu schaffen.

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